Mojtaba Salem, Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, ist erst 2013 nach Deutschland gekommen. Vorher hatte er in Afghanistan seinen Bachelor in Business Administration an einer Privat-Uni in Kabul gemacht und Strategien zur Korruptionsbekämpfung entwickelt. Mit seinem Stipendium machte er dann einen Management-Master an der Kühne Logistics University in Hamburg. Nach dem Abschluss blieb er und gründete mit anderen Professoren das Institut Riloha, das die Arbeit von humanitären Organisationen erforscht. Mojtaba begann seine Promotion, untersuchte, wie die internationale Entwicklungshilfe wirkungsvoller werden kann, wollte auch seinem Heimatland damit helfen.